Mittwoch, August 10, 2005

Berliner Bären auf dem Bahnhof Friedrichstraße

Berliner Baeren auf dem Bahnhof Friedrichstrasse


Eine nette Kunstaktion: Auf dem Bahnhof Friedrichstraße sind zur Zeit noch Berliner Bären ausgestellt - 78 Künstler aus aller Welt haben Bären bemalt, die jeweils das Land des Künstlers repäsentieren. Dabei sind ganz witzige Ideen herausgekommen.
Der kubanische Bär - natürlich - mit Zigarre (die ihm aber anscheinend nicht bekommt - oder warum sieht er Sterme vor den Augen? *s*) Die kolumbianische Bärin ist, glaube ich, die einzige "Frau" in dieser Runde, im lässigen Freizeitlook, aber stark geschminkt, mit Kettchen, roten Krallen ... Der brasilianische Bär läßt den Fußball hochleben.


Kubanischer Baer

Kolumbianische Baerin

Brasilianischer Baer


Ach so, ja, Ihr sucht den deutschen Bären? Schaut mal nach oben, aufs erste Bild. Da ist er: schwarz-rot-golden. Auf der roten Bauchbinde mit Bildern von Persönlichkeiten, wie sie auf Banknoten zu finden sind/waren. Und erst die Hose! Goldfarben, aber an vielen Stellen ist das Gold "abgeplatzt". Das dicke Geld auf dem dicken Bauch, aber "der Lack ist ab" ... Der Bär gefällt mir!
Und auch den Bären des irakischen Künstlers finde ich hervorragend, sehr schön bemalt; mit Bezug zu Geschichte und Geschichten: Elemente des Ishtar-Tors erinnern an die hohe Kultur dieses zur Zeit so schwer geprüften Landes, das Märchen vom fliegenden Teppich läßt uns an die Geschichten aus 1001 Nacht denken, an unser Klischee vom farbenprächtigen und sinnlichen Orient. Und dann entdecken wir die Kinder der Welt, die gemeinsam, als Freunde, vom fliegenden Teppich aus die Schönheit der Welt betrachten - ein Symbol für die Sehnsucht nach Frieden und Völkerverständigung.


Der irakische Baer


Ach ja, und das rechts vom irakischen Bären ist der japanische, links ist der iranische Bär ...

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